Indien

Udaipur

von Valentin · 3. März 2010 · 2 Min. Lesezeit · Indien 2010
Udaipur

Der Übernachtbus bringt uns von Jaipur nach Udaipur. Obwohl dieser acht Stunden dauern soll, kommen wir bereits nach sechs Stunden an. Sehr ungewoehnlich in einem Land, wo selbst die Bestellung einer Wasserflasche im Restaurant einfach mal eine halbe Stunde dauern kann – manchmal jedoch auch komplett vergessen wird.
So kommen wir um vier Uhr morgens an, aber dank dem hervorrangenden Service des Nukkat Guesthouse koennen wir den Rest der Nacht kostenfrei auf der Dachterasse unter dem Sternenhimmel verbringen. Ab sechs Uhr morgens beginnt das Hupkonzert auf den Strassen und ab acht Uhr fangen die anderen Besucher an neben uns zu frühstücken. Das stört uns recht wenig und so schlafen wir noch ein wenig weiter.
Ein älteres italienisches Ehepaar macht Fotos von uns mit unseren Restholifarben im Gesicht, zerzaust schlafend in einer Ecke auf der Dachterasse. Sarah uebersetzt ihr Gespräch untereinander mit: „Ich würde auch gerne arbeitslos sein und so ein Leben führen“.

Drei Mönche in orangefarbenen und weißen Roben sitzen auf einer verwitterten Steinfassade.
Alte Männer im Tempel

Zwei Personen in traditioneller indischer Kleidung stehen auf einer Mauer mit Blick auf einen See.
Schmuckverkäuferin mit Kind vor dem wenig Wasser führenden Lake Pichola

Wir erkunden per pedes den ganzen Tag Udaipur und erklimmen einen Berg, der auch als hervorragende Aussichtsplattform über die Seen und das Stadtpanorama fungiert. Wir werden komisch dabei angeschaut, denn die dekadenten Touristen (deren es in dieser Stadt zum ersten Mal etwas mehr gibt) nehmen wohl üblicherweise eher die eigens installierte Seilbahn, um sich bequem vom klimatisierten Reisebus auf den Berg schaffen zu lassen.

Drei rote Seilbahngondeln hängen an Stahlseilen über bergiger Landschaft.

Blick über einen See auf eine Stadt mit Bergen, Schiffe im Wasser.
Blick auf den Lake Pichola

Weiße Pavillons am Ufer eines Sees mit Spiegelung im Wasser, Bäume im Hintergrund.

Nach einer Kingfisher-Starkbier-Nacht aus 0.6l-Flaschen brauchen wir heute eine kleine Ruhepause und verbringen den Tag mit essen, shoppen und der Planung der weiteren Reiseroute.

Namasté,
Valentin

2 Kommentare

  1. Ruth Manthei
    5. Mär 2010

    Hallo Valentin,
    ich verfolge eure Tour auf der Karte,
    habe aber den See nicht gefunden.
    Das ganz einfache Leben!
    Gönnt euch doch mal etwas!
    Hier soll der Winter mit Schnee wiederkommen.
    Sonst das übliche.
    Ich freu mich auf weitere Berichte.
    Gruß an Sarah

    Mama

  2. Hans Wank
    21. Jun 2012

    Guten Tag,
    ich bin Familienforscher und auf der Suche nach einer Ruth Mantei, die in einem Genealogie-Forum (MyHeritage) Wank aufgelistet hat. Unsere (offensichtlich)gemeinsamen Vorfahren stammen aus dem Kreis Rummelsburg in Hinterpommern.
    Vielleicht können Sie mir ja weiterhelfen, denn ich fand auf Ihrer Seite einen Kommentar einer Ruth Mantei. Danke…

    Mit freundlichen Grüßen aus Hannover…Hans Wank

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