Abenteuer in Südkorea

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Dieser Artikel wurde von Louis (8 Jahre) verfasst.

Es gibt viel zu sehen und es fühlt sich an als ob wir die ganze Zeit nur Fahrradfahren würden. Wir essen immer viel und lecker zu mittag. Was ich auch cool finde, ist, dass alle an öffentlichen Sportgeräten Sport machen: von 20-80 Jahren, zum Beispiel ein Opa, der drei Meter im Handstand läuft.
In der Mitte einer Stadt gibt es viel zu sehen und auch sehr viele Gaminghallen. Es ist unnormal, nein unglaublich, nein nein nein fantastisch-cool! Überall blinkende Lichter und superlaute Musik.

Was die Koreaner essen, ist noch verrückter, denn Kimchi (fermentiertes Gemüse) isst man am Morgen, Mittag und am Abend.

Aber auch wie in vielen asiatischen Ländern isst man reichlich Udon-Nudeln. Fisch ist auch sehr “in”, vor allem in Städten am Meer oder Fluss. Wir essen manchmal auch indisch. Und die Koreaner lieben rote Bohnen, alles gibt es mit roten Bohnen: Eis, Schokolade und am liebsten Teigtaschen mit roten Bohnen (auf Englisch: Red Bean Buns). Die Café-Kultur ist auch sehr gross. In jedem kleinen Ort gibt es mindestens 10 Cafés. Wenn ich zum Beispiel meinem Freund etwas sagen will, gehen wir ins Café. Und so haben wir uns auch schon angepasst und uns unseren Blaubeer-Smoothie am Nachmittag schon angewöhnt.

Meine Schwester Elisa hat Geburtstag. An diesem Tag waren wir im grössten alten Hanok-Dorf in ganz Südkorea, mit über 300 alten Häusern (Hanoks sind alte typische koreanische Häuser).

Unsere Zeit in Korea neigt sich langsam dem Ende zu, dabei gibt es so viel zu erzählen. Die Sprache ist noch verrückter: Danke heisst nämlich Gamsahamnida (감사합니다) oder für “hallo” sagt man Anjonghaseyo. Tschüss ist Anjongi-gieseo. Es ist so schwer, dass ich es selbst nicht verstehe.
Wir nehmen heute den Bus nach Busan, weil es sehr viel regnen soll. Was eigentlich ganz easy war, Tickets kein Problem.

Jetzt ist es 16.00 Uhr, unser Bus fährt um 18.30 Uhr. Was zum Problem werden könnte, ist, dass wir ein drei und ein zwei Meter langes Tandem haben. Der Busfahrer sagt: das kleinere Tandem ja, das andere nein. Papa tippt in die Übersetzungsapp: “können wir es versuchen?”, Busfahrer: “okay”. Und dann passiert das, was eigentlich alle erwartet haben: Es klappt und so freuen wir uns auf Busan. Unsere Wohnung ist auch schon gebucht, also alles im grünen Bereich. Was ich nicht glauben kann, dass wir in 6 Tagen schon weiter nach Taipei fliegen.
Wir versuchen in Busan ein schönes Hotel mit Pool und Strandzugang zu finden, aber jetzt ist ein großes Fest (so wie Erntedankfest) und wir hoffen, dass wir etwas finden.

Ich überlege gerade, was der Unterschied zwischen Südkorea und Taiwan wird. Also es ist klar, andere Sprache, anderes Essen. Ich meine aber eigentlich die ganzen Radwege. Was ich gehört habe, ist dass in Taiwan grosse Hochwasservorfälle die Strassen überfluteten. Ich glaube nicht, dass die Radwege überflutet werden. In Taiwan soll super gutes oder auch schlechtes Wetter werden – das kommt drauf an, ob man Hitze mag oder nicht. Tiefsttemperatur 25 Grad, Höchsttemperatur 40 Grad. Ich glaube ich liege schon vor dem Grill bereit. Zurück zum Thema “ich freue mich riesig auf Busan”. Wir waren die letzte Woche ja irgendwo im Nirgendwo. Busan ist eigentlich krasser als Seoul: es gibt so gut wie alles, von Seilbahnen über dem Wasser bis zu super schönen Stränden.

Strand mit Seilbahn

Strand mit Seilbahn

Als wir spät ankamen, sind wir erst einmal ins Hotel gefahren. 12h später: Wir haben an an der Rezeption gefragt ob wir eine Nacht länger bleiben können – ja, aber nur in der sogenannten Präsidenten-Suite (ich glaube sie ist grösser als unsere Wohnung).

Suite mit Blick über Busan

Suite mit Blick über Busan

Wir haben uns dann auch noch mit Shabu Shabu (Fleisch-Fondue mit Buffet) vollgestopft.

Shabu Shabu Restaurant

Shabu Shabu Restaurant


6 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Hallo Louis, dein Bericht liest sich sehr spannend. Toll, was dir alles so auffällt in Korea und bei dem Städtevergleich. Weiterhin schöne Erlebnisse.

  2. Hoi Louis, das hast du so schön geschrieben. Ich kann es mir perfekt vorstellen und vermutlich habe ich doch nicht die geringste Idee, wie krass und cool das alles ist. Geniesst die Zeit und das Abenteuer. Wir halten hier in Zürich die Stellung ;)

  3. Hallo Louis, das ist ein schöner Bericht von dir. Ich kann mir alles sehr gut vorstellen, was du beschreibst. Und du planst auch richtig gut mit und machst dir Gedanken um die weitere Reise, das Wetter, die Radwege und Unterkünfte.
    Weiter so und liebe Grüße von Tante Lili

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