Doppeltandems in Ostasien

Abenteuer in Südkorea

von Valentin · 11. Oktober 2025 · 4 Min. Lesezeit · Doppeltandems in Ostasien 2025
Abenteuer in Südkorea

Dieser Artikel wurde von Louis (8 Jahre) verfasst.

Es gibt viel zu sehen und es fühlt sich an als ob wir die ganze Zeit nur Fahrradfahren würden. Wir essen immer viel und lecker zu mittag. Was ich auch cool finde, ist, dass alle an öffentlichen Sportgeräten Sport machen: von 20-80 Jahren, zum Beispiel ein Opa, der drei Meter im Handstand läuft.
In der Mitte einer Stadt gibt es viel zu sehen und auch sehr viele Gaminghallen. Es ist unnormal, nein unglaublich, nein nein nein fantastisch-cool! Überall blinkende Lichter und superlaute Musik.

Kinder spielen in einer bunten Spielhalle mit Arcade-Spielen, Neonleuchtungen und Air-Hockey-Tisch.

Was die Koreaner essen, ist noch verrückter, denn Kimchi (fermentiertes Gemüse) isst man am Morgen, Mittag und am Abend.

Zwei Kinder sitzen an einem Tisch mit zahlreichen Tellern koreanischer Speisen und Kochgeräten.

Aber auch wie in vielen asiatischen Ländern isst man reichlich Udon-Nudeln. Fisch ist auch sehr „in“, vor allem in Städten am Meer oder Fluss. Wir essen manchmal auch indisch. Und die Koreaner lieben rote Bohnen, alles gibt es mit roten Bohnen: Eis, Schokolade und am liebsten Teigtaschen mit roten Bohnen (auf Englisch: Red Bean Buns). Die Café-Kultur ist auch sehr gross. In jedem kleinen Ort gibt es mindestens 10 Cafés. Wenn ich zum Beispiel meinem Freund etwas sagen will, gehen wir ins Café. Und so haben wir uns auch schon angepasst und uns unseren Blaubeer-Smoothie am Nachmittag schon angewöhnt.

Zwei farbige Getränke auf gelbem Tisch, links Grapefruit-Cocktail, rechts Blaubeer-Smoothie

Meine Schwester Elisa hat Geburtstag. An diesem Tag waren wir im grössten alten Hanok-Dorf in ganz Südkorea, mit über 300 alten Häusern (Hanoks sind alte typische koreanische Häuser).

Zwei Kinder vor großem gelbem Holztor mit Metallverzierungen.

Unsere Zeit in Korea neigt sich langsam dem Ende zu, dabei gibt es so viel zu erzählen. Die Sprache ist noch verrückter: Danke heisst nämlich Gamsahamnida (감사합니다) oder für „hallo“ sagt man Anjonghaseyo. Tschüss ist Anjongi-gieseo. Es ist so schwer, dass ich es selbst nicht verstehe.
Wir nehmen heute den Bus nach Busan, weil es sehr viel regnen soll. Was eigentlich ganz easy war, Tickets kein Problem.

Zwei Fahrräder und Reisetaschen vor einem roten-weißen Bus an einer Busstation.

Jetzt ist es 16.00 Uhr, unser Bus fährt um 18.30 Uhr. Was zum Problem werden könnte, ist, dass wir ein drei und ein zwei Meter langes Tandem haben. Der Busfahrer sagt: das kleinere Tandem ja, das andere nein. Papa tippt in die Übersetzungsapp: „können wir es versuchen?“, Busfahrer: „okay“. Und dann passiert das, was eigentlich alle erwartet haben: Es klappt und so freuen wir uns auf Busan. Unsere Wohnung ist auch schon gebucht, also alles im grünen Bereich. Was ich nicht glauben kann, dass wir in 6 Tagen schon weiter nach Taipei fliegen.
Wir versuchen in Busan ein schönes Hotel mit Pool und Strandzugang zu finden, aber jetzt ist ein großes Fest (so wie Erntedankfest) und wir hoffen, dass wir etwas finden.

Ich überlege gerade, was der Unterschied zwischen Südkorea und Taiwan wird. Also es ist klar, andere Sprache, anderes Essen. Ich meine aber eigentlich die ganzen Radwege. Was ich gehört habe, ist dass in Taiwan grosse Hochwasservorfälle die Strassen überfluteten. Ich glaube nicht, dass die Radwege überflutet werden. In Taiwan soll super gutes oder auch schlechtes Wetter werden – das kommt drauf an, ob man Hitze mag oder nicht. Tiefsttemperatur 25 Grad, Höchsttemperatur 40 Grad. Ich glaube ich liege schon vor dem Grill bereit. Zurück zum Thema „ich freue mich riesig auf Busan“. Wir waren die letzte Woche ja irgendwo im Nirgendwo. Busan ist eigentlich krasser als Seoul: es gibt so gut wie alles, von Seilbahnen über dem Wasser bis zu super schönen Stränden.

Mann springt über Sandhügel am Strand vor Hochhäusern.

Strand mit Seilbahn
Strand mit Seilbahn

Als wir spät ankamen, sind wir erst einmal ins Hotel gefahren. 12h später: Wir haben an an der Rezeption gefragt ob wir eine Nacht länger bleiben können – ja, aber nur in der sogenannten Präsidenten-Suite (ich glaube sie ist grösser als unsere Wohnung).

Suite mit Blick über Busan
Suite mit Blick über Busan

Wir haben uns dann auch noch mit Shabu Shabu (Fleisch-Fondue mit Buffet) vollgestopft.

Shabu Shabu Restaurant
Shabu Shabu Restaurant

6 Kommentare

  1. Ruth Manthei
    11. Okt 2025

    Viel erlebt und toll beschrieben Louis!

  2. Cornelia
    12. Okt 2025

    Hallo Louis, dein Bericht liest sich sehr spannend. Toll, was dir alles so auffällt in Korea und bei dem Städtevergleich. Weiterhin schöne Erlebnisse.

  3. Tom Froeschmann
    12. Okt 2025

    Wow Louis, wie gut du schreibst. Weiterhin eine gute Reise und viel spaß euch!

  4. Michelle
    16. Okt 2025

    Hoi Louis, das hast du so schön geschrieben. Ich kann es mir perfekt vorstellen und vermutlich habe ich doch nicht die geringste Idee, wie krass und cool das alles ist. Geniesst die Zeit und das Abenteuer. Wir halten hier in Zürich die Stellung 😉

  5. Christian
    25. Okt 2025

    Danke für diesen tollen Bericht, hast du super geschrieben!

  6. Lilian
    25. Okt 2025

    Hallo Louis, das ist ein schöner Bericht von dir. Ich kann mir alles sehr gut vorstellen, was du beschreibst. Und du planst auch richtig gut mit und machst dir Gedanken um die weitere Reise, das Wetter, die Radwege und Unterkünfte.
    Weiter so und liebe Grüße von Tante Lili

Kommentar schreiben