Indien

First day in India

von Valentin · 27. Februar 2010 · 2 Min. Lesezeit · Indien 2010
First day in India

Nach einem langen Flug begrüßt uns Delhi, der im Reiseführer als dreckig, laut und stinkend beschriebene Startpunkt unserer dreiwöchigen Exkursion, mit einem brennenden Bus auf einem Minenfeld an Schlaglöchern.

Feuerwehrleute bekämpfen einen brennenden Lastwagen mit Wasserstrahlen in dichtem Rauch.
"Kein Unfall, nur ein Kurzschluss!"

Besuchergruppe vor dem silhouettierten Red Fort in Delhi bei Tageslicht
Vor dem roten Fort

Drei Personen gehen durch eine Säulenhalle mit roten Bogenfenstern in Indien.

Im weiteren Verlauf des Tages entdecken wir die zahlreichen Märkte Delhis, lassen uns von köstlichen Speisen am Straßenrand begeistern und sehen die Armut auf den Straßen. Stinkende Rikkschas, Mofas und Autos auf überfüllten Wegen, herumwuselnde Inder, wo auch immer man hinsieht, als auch Elefanten, Kamele, Ziegen, Schweine und Schafe auf der Straße, machen unsere Ankunft neben akutem Schlafmangel zu einem sehr aufreibendem Ereignis. Wohl auch aufgrund der wenigen Touristen, die wir heute außer uns entdecken, sind wir die Attraktion für alle Einheimischen und müssen uns massiv gegen Abwerbe- und Abzockangebote wehren. Alleine die Buchung eines Zugtickets wird dadurch zur Tortur.
Das Essen allerdings mundet wunderbar. Bei einer Portion gut geschärftem Gemüsecurry mit Nanbrot in einer Blätterschale statt Plastikbecher für 5 Rupien (unter 10ct) macht das Essen gleich doppelt soviel Spaß.

Hände halten ein Blatt mit gelbem Curry und Gemüse über blauem Wasser.

Straßenmarkt in Delhi: Gemüseverkäufer sitzen zwischen gelben Rikschas und verkaufen frisches Gemüse.

Outdoorfriseur, gar keine schlechte Idee!
Outdoorfriseur, gar keine schlechte Idee!

Zwei Kinder hinter Metallgittern, einer in gelbem Hemd, eine in rotem Kleid.
Zwei Rotznasen

Zwei Personen stehen auf erhöhtem Punkt mit Blick auf belebte indische Straßenszene.

Marktplatz vor roter Moschee mit Händlern, Besuchern und traditionellen Verkaufsständen.

Typische Garküche am Straßenrand
Typische Garküche am Straßenrand

Zwei Jungen laufen auf staubigem Platz, dahinter Erwachsene und andere Kinder in einer Schulhof-Szene.
Zwei Jungs haben es auf uns abgesehen. Zum Anlass des Nationalfests Holi besprühen, bemalen, beschmeißen sich die Inder mit bunten Farben. Hier sind wir Vorab-Opfer geworden. Obwohl das Fest noch nicht in Gange ist, sind schon einige Jungs fleißig dabei. In etwa wie die Leute, die bei uns schon an Weihnachten mit Silvesterböllern zündeln.

Namasté,
Valentin

6 Kommentare

  1. 27. Feb 2010

    Bilder und Text wecken mein Fernweh! Bin etwas neidisch … 🙂 Habt eine tolle Reise, ich freu mich auf den nächsten Post. Grüsse an Steven und die Mädels.

  2. Lars
    27. Feb 2010

    Yeah Yeah Yeah…endlich ein neuer Eintrag! 🙂

    Na das sieht doch schon mal alles sehr schön aus und scheint doch wieder genau euren Geschmack zu treffen.
    Konntet ihr der Farbattacke denn entgehen?! Hehe

    Liebe Grüße und genießt euren Trip!

  3. Ruth Manthei
    27. Feb 2010

    Hallo Valentin,
    ihr seid gut angekommen, wie schön!
    Gleich so viele aufregende Eindrücke!
    So stellt man sich Indien vor.
    Ich freu mich auf weitere Berichte.
    Liebe Grüße auch an Sarah

    Mama

  4. Elli
    27. Feb 2010

    Hallo Jungs,
    Ich wünsche euch eine Tolle Urlaub.

  5. Lilian
    27. Feb 2010

    Na, das klingt anstrengend, aber aufregend! Bin gespannt auf eure erste Zugfahrt und Bilder von den Unterkünften!
    Grüße, Lili

  6. Sven
    27. Feb 2010

    Hallo Valentino, hallo Stevenelli, hallo Mädels:
    Zunächst einmal eine Frage: Der Titel „Zwei Rotznasen“; bezieht der sich aufs obere oder aufs untere Bild? Muhahaha!

    Im Ernst, das Ganze sieht einmal mehr nach einem gelungenen Valentin&Crew Backpackerurlaub aus und auch mich machen diese Bilder neidisch. Obwohl ich euch um den Sprühdurchfall der euch nach dem Verzehr der Garküchenagebote ereilen wird nicht beneide 🙂
    Ich finde es schön hier wieder eine sendationelle Reise mitverfolgen zu können und freue mich auf jeden Bericht.

    Habt einen ganz tollen Urlaub und immer fleißig bloggen 🙂

    Der Sven

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