Deutschland-Arabien-Radtour
Das Jahr 2013 stand reisemäßig unter keinem schlechten Stern. Wir sind drei Wochen auf den Philippinen geradelt, hatten traumhaftes Wetter und sahen wunderschöne Natur.
Das Jahr 2013 stand reisemäßig unter keinem schlechten Stern. Wir sind drei Wochen auf den Philippinen geradelt, hatten traumhaftes Wetter und sahen wunderschöne Natur.
Morgen geht es los. Der Beginn der nächsten großen Reise steht vor der Tür.
Der Beginn unserer Reise ist geprägt von vielen Abschieden. Am Abreisetag kommen einige Freunde zu Besuch, die uns traditionell ein paar Kilometer auf unserer Tour begleiten.
Bekanntermaßen ist Essen eine tolle Sache. Und wenn man noch leckere Köstlichkeiten in großer Menge und Variation verzehrt, sollte das Grund genug sein diese Vielfalt etwas genauer zu beleuchten.
Von morgens bis abends, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, kurbeln unsere Beine wie die Kolben einer Dampflokomotive. Aber es scheint selbstverständlich zu sein, auch der Körper hat sich schon daran gewöhnt.
Wir folgen dem Donauradweg von Wien über Bratislava nach Budapest. Uns entgegen weht ein starker Wind und dabei kommt es uns so vor als wären wir die einzigen, die in diese Richtung unterwegs sind.
Wir reisen am späten Nachmittag nach Rumänien ein und wollen eigentlich zelten, aber in der Ebene gibt es keine Bäume oder Hügel hinter denen man sich verstecken könnte. Daher radeln wir nach Arad, um dort einen angebli…
Während wir in Tschechien oder Österreich noch mehr als genug Restaurants finden konnten, wird die Auswahl in Ungarn oder Rumänien schon dünner. Hier müssen wir oft mit Essen von LKW-Raststätten vorlieb nehmen, was kuli…
Das erste Kapitel ist abgeschlossen. Wir haben das geografische Europa durchquert und werden die nächsten Wochen in der Türkei verbringen.
Wir entscheiden uns kurzfristig einen halben Ruhetag einzulegen und den freien Nachmittag in Istanbul zu verbringen. Ursprünglich wollten wir nämlich die Millionenstadt umfahren, um dem starken Verkehr zu entgehen.
Ich wache auf. Es ist noch dunkel, aber die Kälte hat mich aufgeweckt.
Dies ist ein Gastartikel von Felix, Bilder von Valentin. Der Tag beginnt mit Sonnenschein.
Erzurum ist keine kleine Stadt. Eigentlich ist sie die Größte seit Istanbul.
Lange habe ich mich auf die Türkei gefreut - und die kulinarische Vielfalt ist nicht ganz unschuldig daran. Wir gehen meist zwei Mal am Tag essen, was uns pro Person und Mahlzeit nur etwa vier bis fünf Euro kostet.
Nach zweieinhalb Wochen Türkei starten wir also durch in ein uns noch unbekanntes Gebiet: Georgien und Aserbaidschan. Die alltäglichen Dinge, an die man sich so gewöhnt, müssen wieder neu erlernt werden.
Das Essen in Georgien und Aserbaidschan ist geprägt von Fett und Fleisch. Wir versuchen das teilweise zu umgehen, aber nicht selten findet trotzdem ein zusammengematschter Fleischkadaver den Weg auf unsere Teller.
Während ich diesen Artikel schreibe, liege ich im kuscheligen Schlafsack auf 2400m Höhe mitten im Elburs-Gebirge. Das Thermometer am Fahrrad-Tacho zeigt angenehme 14°C und die sanften Klänge eines “Mumford & Sons“-Album…
Die Großstadt Teheran spuckt uns aus nach Süden, aber nicht bevor sie uns noch einmal kräftig mit Smog und Verkehr durchschüttelt. Über 40 Kilometer fahren wir bis die Besiedlung langsam etwas lichter wird.
Viel zu erzählen gibt es eigentlich nicht, denn unsere Tage laufen zur Zeit größtenteils nach dem selben Schema ab: Kurz nach Sonnenaufgang aufstehen, losfahren, etwas frühstücken, am Mittag an einer Raststätte Kebap mit…
Dieser Artikel ist ein Gastartikel von Felix Kelberlau (Text und Bild). ...
Das Nationalgericht im Iran ist Kebap mit Reis. Kebap ist entweder gewürztes Rinderhackfleisch oder Lamm-/Rinderfilet auf einem Spieß, der gegrillt wird.
Nach unseren vielen Tagen in der iranischen Wüste, die aber meist weit über 1000m über dem Meeresspiegel liegt und aufgrund der Höhe immerhin noch ein halbwegs gemäßigtes Klima bietet, erreichen wir Bandar Abbas am Persi…
Im Iran traf ich einen sehr talentierten Fotografen, der schon viele Monate auf Reisen ist und beeindruckende Bilder produziert. Ich verbrachte einen Nachmittag mit ihm und lernte, wie man professionell Fotos konstruier…
Knapp zwei Jahre nach der Fahrradtour ist nun die Dokumentation über unsere Reise fertig geworden. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir in einem Kommentar mitteilen könntet, wie euch der Film gefallen hat.